Was bedeutet PV und wie lebe ich damit?

Aus dem Griechischen und Lateinischen kann man die folgenden Worte für Polycythaemia vera (PV) ableiten: •Poly= viele •Cyt= Zelle •Haemia= Blut •Vera= wahr

PV gilt als eine chronische seltene Form des Blutkrebs. Meistens erkranken Menschen ab 50 Jahre. Ich mit meinen damals 30 Jahren galt als große Ausnahme. Allerdings habe ich bereits einige jüngere Patienten kennengelernt, sodass ich persönlich daran zweifle, ob es wirklich so wenig junge Patienten sind. (Dies ist aber nur eine persönliche Einschätzung!)

Die PV ist eine Erkrankung der blutbildenden Zellen im Knochenmark und führt zu einer Überproduktion der roten Blutzellen, wodurch der Hämatokrit (er zeigt den Anteil dieser Zellen im Blut an) steigt.

Meine persönlichen Symptome der PV lassen sich wie folgt zusammenfassen:
ständige Fatigue (Erschömpfungszustände), Schwindel, regelmäßigen Kopfschmerzen, Hauttrockenheit, Wadenkrämpfe, Glieder und Knochenschmerzen (wie als wenn man eine grippe hätte), Missempfingen/Überempfindlichkeit der Haut und wenn es ein ganz schlechter Tag ist, rötet sich meine Gesichtshaut sehr und fühlt sich an wie ein Sonnenbrand.
Außerdem komme ich mit viel Trubel, vielen neuen Eindrücken und Stress nur eine kurze Zeit zurecht, hier zeigt sich dann sehr schnell eine Fahrigkeit und Erschöpfung im ausgeprägten Sinne.

Wann welchses Symptom wie auftritt, lässt sich schlecht vorhersagen. Ich muss ständig darauf achten, dass ich meinem Körper nicht zu viel zumute, weil je mehr ich mich anstrenge, desto mehr muss ich mich auch erholen.
Soll heißen, wenn ich an einem Tag eine große Wanderung mache, muss ich am nächsten Tag sehr viel ruhen.

Im Großen und Ganzen komme ich mit er Erkrankung gut zurecht und wenn ich wie oben beschrieben auf das Gleichgewicht achte, überwiegen die guten Tage deutlich den Angeschlageneren 🙂

Behandelt wird meine PV mit Interferon (Pegasys), da mein Körper hierauf sehr gut reagiert, muss ich mich nur alle 3 Wochen mit dem Medikament spritzen. (Ich injiziere dann 60 Mirkogramm per Spitze)

Stand heute ist die PV nicht heilbar, nur eine Stammzellentransplantation gilt als Heilungsmethode. Diese wendet man aber erst dann an, wenn es keine weiteren Behandlungsmethoden mehr gibt. Da diese Behandlung durchaus mit sehr hohen Risiken verbunden ist.

Wer gerne mehr erfahren möchte und noch tiefer einsteigen möchte in mein Krankheitsbild darf dies gerne auf der folgenden Seite tun:

https://www.mpn-netzwerk.de/polycythaemia-vera.html

Wer außerdem gerne für potentiel Stammzellentransplantationspatienten ein möglicher Retter sein will draf dies gerne bei der DKMS tun:

https://www.dkms.de/de

Wie wurde meine PV diagnostiziert und behandelt?

Fachbegriffe wie PV oder budd-Chiary werde ich auf entsprechenden Unterseiten noch einmal genauer beleuchten. Hier nun erst einmal die Geschichte zu meiner PV.

Da mir zwei Tagen ständig übel war, ich extrem geschwächt war und krampfartige Bauchschmerzen bin ich am 21.12.2014 mit Magen-Darm-Beschwerden und der Sorge über Weihnachten krank zu sein zu einem notärztlichen Hausarzt gegangen. Da noch beim Zugang legen mein Kreislauf so sehr zusammensackte bin ich in der kleinen Praxis zusammen geklappt. Diese befand sich direkt im Krankenhaus integriert neben der Notaufnahme, sodass man mich direkt dorthin verlegt hat und nach einer Blutabnahme erst einmal 3 Stunden auf meine Werte warten lassen.

Danach wurden die Ärzte alle sehr schnell, da meine Werte so katastrophal waren, dass sie dachten, die könnten nicht stimmen. Der zweite Test hat die Werte aber bestätigt und so zeigte sich, dass meine Leber akut versagte!

Lange Rede kurzer Sinn, ich hatte Wahnsinniges Glück, das die Oberärzte sich nicht einig waren was nun meine Probleme verursachte (wir sprachen von Leber, Niere, Galle und Milz). Daher haben sie mich zum Ultraschall zum Chefarzt geschickt und der hat in 30 Jahren Berufserfahrung das erste mal in seiner Laufbahn live ein Budd-Chiary-Syndrom (BC) diagnostiziert.

Sprich meine Lebervenen sind thromboziert und dadurch wurde meine Leber nicht mehr richtig versorgt. Von drei Leberabgängen arbeitet nur noch eine richtig, eine nur noch teilweise und die dritte ist komplett verschlossen.

Der Oberarzt hat mich sofort via Krankentransport mit Krankenwagen in die Uniklinik Münster verlegt (UKM). Dort wurde ich 10 Tage hochdosiert mit Heparin behandelt und durfte am 31.12.14 das Krankenhaus wieder verlassen.
Ich war soweit wieder über den Berg und die 12 Liter Aszites (Bauchwasser) wieder auf 6 Liter reduziert. (Stand heute bin ich mehr oder weniger wieder Aszitesfrei – Muss aber ständig Entwässerungstabletten einnehmen).

Als Ursache wurde im März 2015 eine JAK2 Mutation festgestellt. Faktor 5 war schon vorher bekannt, aber Thrombosen hatte ich bis zum 21.12.14 nie gehabt.

Sodass ich seit März 2015 als PV-Patientin gelte

Da mein Hämatogrit ohne Behandlung immer weiter steigt (zwischenzeitlich 55%) hatte man sich zu Aderlässen entschieden. Leider zeigte ich nach einem halben Jahr bereits einen heftigen Eisenmangel mit Schlappheit, Hautgrippeln, extremer Müdigkeit und Restless-leg-Syndrom).
Ende Dezember 2015 bin wurde ich auf Hydroxy umgestellt und habe dies bis Ende 2016 eingenommen. Danach stellten sich auch hier immer mehr Nebenwirkungen ein und ich habe auf eine interferontherapie (Immunsupressiva) gewechselt.

Redesign und neue Ideen

Hallo Ihr Lieben,
ich hab mir gedacht ich lasse den Blog neu aufleben.
Das Gequassel geht also wieder los und beschränkt sich in Zukunft nicht mehr nur auf die Reisen.
Mein liebstes Hobby die Fotographie und Ornithology werden hier bald ein neuer Hauptbestandteil.
Außerdem habe ich mir überlegt, dass ich euch ein bisschen zur Polycythaemia vera (PV) und der für mich allgegenwärtigen „Problemchen“ erzählen werde.
Ihr seht, ich hab viel vor!
Bis ganz bald
Karo
#about me #newstart #fuckpv #quasseln #orntithologie #fotographie

Jahresrückblick 2018

Hallo Ihr Lieben,
die letzten Jahre habe ich meinen Jahresrückblick normalweise in Facebook gepostet, da sich dort aber die Erreichbarkeit einiger meiner Lieben immer weiter einschränkt, habe ich mir gedacht, ich nutze einfach meinen Blog 😉
2018 war ein anstrengendes, aber auch sehr schönes Jahr 🙂
Anstrengend war wohl wie jedes Jahr die Krankheit, ich habe im ersten Halbjahr sehr viel mit Fatigue gekämpft und mit den Nebenwirkungen der PV. Meine Medikation musste erneut etwas angepasst werden. Aber wir sind auf einem guten Weg!
Für 2019 wird ein neues Medikament erwartet und ich hoffe ich kann das besser zu vertragende Mittel bekommen.
Den größten Erfolg bei diesem Kampf hat mir dieses Jahr die Reha in Bad Oexen gegeben. Ich habe viel über die Krankheit gelernt und neue Kraft geschöpft. Noch viel wichtiger sei aber hier erwähnt, das ich richtig tolle Menschen kennengelernt und Freunde dabei gewonnen habe. Ihr seid alle so stark und zusammen geben wir uns Kraft.
Wie sicherlich bemerkt, haben wir dieses Jahr keine „großen“ Urlaube gemacht. was nicht heißt, dass wir nicht trotzdem die Welt erkundet haben. Das Highlight war wohl dieses Jahr: Ägypthen, die Menschen sind alle so Liebenswert und die Unterwasserwelt ist einfach atemberaubend!
In Europa habe ich mich in Spanien verliebt! Im Spätsommer waren wir auf Mallorca und sind gezielt in die weniger touristischen Ecken geflüchtet, einfach nur toll. Ich kann verstehen, warum mein Mann nächstes Jahr dort, mit seiner Rennradgruppe, in die Saison starten will. Getopt wurde dieser tolle Urlaub nur noch von einem Kurztrip nach Barcelona, was für eine grandiose Stadt. Architektonisch und kulturell findet man hier derart viele Einflüsse, man kann sich gar nicht stattsehen. Apropos satt: Das Essen ist eine Wucht!
Vergessen möchte ich hier aber auch nicht die eine Woche Urlaub mit meinem Patenkind: wir waren zusammen mit Marcel bei meiner Schwägerin. Was soll ich sagen, Pferde pur und wir hatten es nicht weit zum Strand nach Schabeutz. Da lies es sich richtig gut entspannen! Danke liebe Sabrina für diesen tollen Kurzurlaub, wir kommen gerne wieder 🙂
Für nächstes Jahr wünsche ich mir nicht viel, ich wünsche mir für mich, ein Jahr mit weniger Kampf gegen die PV. Viel mehr als meine Gesundheit, wünsche ich mir aber auch für nächstes Jahr nichts weiter, als Eure Gesundheit! – Danke das Ihr mich alle so stark in diesem kräftezehrenden Kampf unterstützt!
Wie immer geht mein größter Dank für 2018 aber an meinen lieben Ehemann! Danke das du immer für mich da bist und mit mir an meiner Seite zusammen kämpfst. Du gibst mir so unendlich viel Kraft – Danke mein Liebster!!!
Bleibt Gesund, genießt die besinnlichen Tage mit der Familie und kommt rüber ins neue Jahr 2019!
Bild Bald und Liebe Grüße
PS: Anbei findet ihr ein paar Bilder aus 2018 🙂

Urlaubsvideo

Hallo Ihr Lieben,
ich habe noch ein kleines nachträgliches Weihnachtsgeschenk für euch 🙂
Marcel hat seine ganze Muse in unser Urlaubsvideo gepackt.
Viel Spaß damit 🙂
LG
Karo
PS: Lasst uns doch einen Kommentar da 😉
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=ufH2jT2cNu0&w=560&h=315]

Korrekturen und Bilderanpassungen

Hallo Ihr Lieben,
ich habe endlich die Bilder in den Beiträgen angepasst. Das war leider gar nicht so einfach, deswegen hat es etwas länger gedauert. Sie sollten nun aber alle eine angenehme Größe haben. (das Problem trat aber auch nur auf der Desktopversion auf).

I have finally adapted the pictures in the posts. Unfortunately that was not so easy, so it took a little longer. But they should all be a nice size now. (The problem was only on the desktop version).
Desweiteren habe ich die letzte Woche auch noch mit Englischen Zwischentexten versehen, damit nun auch die heimlichen Mitleser einen Einblick in unsere Reise bekommen.

Furthermore, I have also provided the last few posts with English intermediate texts, so now all get an insight into our journey.
Die Bildbearbeitung dauert wie immer noch etwas, aber ich versuche euch noch vor Weihnachten die ersten zu zeigen.
The image processing lasts as always, but I’ll try to show you the first ones before Christmas.

Liebe Grüße
Karo
 

The last days in San Francisco

Hallo ihr Lieben,
Ich hab gerade etwas Zeit im Zug Richtung Berlin. Da dachte ich mir, ich erzähl euch noch von den letzten Tagen bei Carleen.
Der Mittwochmorgen auf dem Vineyard war einfach nur toll 😊
Unsere innere Uhr hat uns wieder passend zu 6:30 geweckt, sodass wir passend zum Sonnenaufgang wach wurden. Das Zimmer welches wir hatten, lag auch noch so perfekt, dass wir unter kuschligen Decke bleiben konnten. Nach einem sehr einfachen und doch sehr leckeren Frühstück (Reste des Desserts vom Vorabend) haben wir uns leider viel zu schnell wieder von dem Vineyard und seinen Besuchern verabschieden müssen.

Wednesday morning on the Vineyard was just great 😊
Our inner clock woke us up again at 6:30, so we woke up to the sunrise. The room we had, was so perfect that we could stay under cuddly blanket. After a very simple and yet very delicious breakfast (leftovers of the desserts from the previous evening), we unfortunately had to say farewell to the Vineyard and its visitors much too soon.

Es Stand der letzte von 2 Shoppingstops an. Dieser war zum Leidwesen des Portmonee sehr erfolgreich, der dritte Koffer wurde also nachgebucht. (Wir hatten eine große leere Reisetasche mitgenommen).
It became the last of 2 shopping stops. This was to the chagrin of the purse very successful, so the third suitcase was rebooked. (We had taken a big empty travel bag).
Am Abend waren wir Carleen, Alan, Shirley und ihrer Nichte nebst Ehemann zum Dinner verabredet. Tolle Gespräche und noch besseres Essen warteten auf uns. Wir waren im Scomas Seafood essen. Yammi!
In the evening we had an appointment for dinner with Carleen, Alan, Shirley and her niece and husband. Great talks and even better food were waiting for us. We were eating at Scomas Seafood. Yammi!
Am Mittwoch hatte jeder von uns dreien einen eigenen Plan. Marcel war mit dem Rennrad unterwegs zum Mount Tamalpais. Carleen hatte ein lange geplantes Lunch mit ihren Nachbarschaftsladys und Ich hatte das lang ersehnte Whale watching auf dem Plan. Das Wetter war in der Stadt so herrlich warm, dass sich auf dem Pazifik leider eine sehr Dicke Nebelwand bildete. Dennoch waren wir ganz erfolgreich, auch wenn ich von den 3 Buckelwalen nur sehr erbärmliche Fotos habe…
On Wednesday, each of us three had their own plan. Marcel was on the road bike to Mount Tamalpais. Carleen had a long-planned lunch with her neighborhood ladies and I had the long-awaited whale watching on the plan. The weather in the city was so wonderfully warm that on the Pacific, unfortunately, formed a very thick fog wall. Nevertheless, we were quite successful, even though I have from the 3 humpback whales only very pathetic photos …
Am Nachmittag habe ich mich mit Marcel am Chrissy Field getroffen und wir haben den Blue Angels beim Training für die Fleetweek zugeschaut. Absolut der Wahnsinn, was die Jungs da mit ihren Kampfjets anstellen! Den Rest des Nachmittags haben wir faulenzend am Bakers Beach verbracht.
In the afternoon I met with Marcel at Chrissy Field and we watched the Blue Angels training for the Fleetweek. Absolutely amazing what the guys are doing with their fighter jets! The rest of the afternoon we spent lazy at Bakers Beach.
Man kann wohl sagen, das der Strand einer der schönsten Strände der Stadt ist, da man hier wunderbare Fotos von der Golden Gate machen kann. Außerdem ist der Strand relativ abgelegen und nur ein kleiner Parkplatz ist vor dem Zugang vorhanden. Sodass es hier viel ruhiger als zum Beispiel am Chrissy Field zugeht.
It can be said that the beach is one of the most beautiful beaches in the city, because you can take wonderful photos of the Golden Gate here. In addition, the beach is relatively remote and only a small parking lot is available in front of the entrance. So it is much quieter than for example at Chrissy Field.
Den Freitag haben wir wieder ganz gemütlich begonnen, außer Marcel, der hat sich noch einmal auf sein Rennrad geschwungen. Carleen hatte einige Telefonate zu erledigen, sodass ich etwas Zeit hatte im Garten zu entspannen. Hab ich schon mal erwähnt, wie toll ich den finde? Fuchsien säumen die Überdachung, Kolibris zanken um den besten Platz an der Tränke, Squirrels Graben, zum Leidwesen von Carleen, die Beete um und der Rest der Vogelwelt kommt an die Badeschüssel. Ein kleines Paradies für mich 😍
The Friday we started again quite comfortably, except Marcel, who has once again swung on his road bike. Carleen had a few phone calls to do, so I had some time to relax in the garden. Did I mention how awesome I think it is? Fuchsias line the canopy, hummingbirds bickering for the best spot at the potion, Squirrel’s ditch, to the chagrin of Carleen, the flower beds and the rest of the birdlife comes to the bathing bowl. A little paradise for me 😍
Am frühen Nachmittag haben wir uns mit Marcel am Chrissy Field getroffen und ihn eingesammelt. Der obligatorische Ghirardelli Eisbecher wollte vertilgt werden. Hot Butter Fudge Sundea! Ein Traum und Zuckerschock 😉
In the early afternoon, we met with Marcel at Chrissy Field and picked him up. The obligatory Ghirardelli sundae wanted to be destroyed. Hot Butter Fudge Sundea! A dream and sugar shock!
Verdaut haben wir unsere süße Verlockung bei einem erneuten Blue Angel Spektakel!
Im Anschluss sind wir noch einmal Richtung Pier 39 gelaufen. Mir fehlten noch einige Souvenirs.
We have digested our sweet temptation in another Blue Angel spectacle! Afterwards we went again to Pier 39. I still lacked some souvenirs.
Der Samstag stand voll im Zeichen des Dinners welches wir für Alan, Shirley und Carleen ausgerichtet haben. Da Carleen unbedingt helfen wollte (wann will sie das auch nicht 😉 ) haben wir ihr den Dessert überlassen. Ich schwöre, der Eisbecher vom Vortag war ein Diätessen gegen diesen Kuchen den sie gezaubert hat! Marcel hat uns vorher mit Beef vom Grill, Rosmarin Kartoffeln und Speckbohnen verwöhnt.
Saturday was all about the dinner we did for Alan, Shirley and Carleen. Since Carleen was eager to help (when she does not want to) haben we gave her the dessert. I swear, the ice cream of the day before was a diet against this cake she has conjured up! Marcel spoiled us before with grilled beef, rosemary potatoes and green beans.
Ich weiß, das war jetzt wieder sehr Essenslastig. Aber neben den Reisen ist dies eine weitere Leidenschaft von uns 😉
I know that was very foody again. But besides traveling, this is another passion of ours!
Die Bilder der Reise bearbeite ich schon Stück für Stück, sollte ich vorzeigbare Resultate haben, werde ich sie sicher mit euch teilen 🙂
The pictures of the journey I already work piece by piece, if I have presentable results, I will certainly share with you.
Bis Bald
Karo

a long hike and visit the vineyard

Hallo ihr Lieben,
jaaaaa ich weiß, ich bin eine treulose Tomate 😉
Aber was soll ich sagen, die Natur im Yosemite NP hatte uns einfach in Ihren Bann gezogen. Das schwache netz hat sein übriges getan. Direkt im Anschluss sind wir zu Alan auf das Vineyard gefahren und bei Carleen habe ich sowieso nie die Zeit und Muse zum Schreiben 😉
But what can I say, the nature in the Yosemite NP had simply cast a spell over us. The weak network has done the rest. Immediately afterwards we drove to Alan on the Vineyard and at Carleens place I never have the time and muse to write anyway.
Doch fangen wir einfach von vorne an.
Unsere innere Uhr hat uns am Montag nach einer recht grusligen Nacht zuverlässig um 6:00 Uhr geweckt. Gruslig war die Nacht deshalb, weil wir in einem Zelt geschlafen haben. Diese Zelt war, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, Gott sei Dank beheizt. die Heizung lief aber nur alle halbe Stunde. Heißt es wurde sehr warm wenn sie heizte und danach wurde es schlagartig wieder eiskalt….nein im Herbst wage ich diese Experiment nicht wieder! Zu diesen Temperaturschwankungen gesellten sich dann allerlei Geräusche aus der Natur und das Kopfkino in einem Zelt beginnt schneller als eine lieb ist. Wird man doch beim Einchecken mehrfach auf die Gefahren durch die Bären hingewiesen….
But let’s start from the beginning.
Our internal clock woke us up on Monday after a very spooky night reliably at 6:00 clock. The night was scary because we slept in a tent. This tent was, at temperatures around freezing, thankfully heated. the heating but only every half hour. Does it got very warm when it heated and then it was suddenly cold again …. no in autumn I dare not this experiment again! These variations in temperature were then joined by all sorts of sounds from nature and the head cinema in a tent starts faster than you would like. When you check in several times on the dangers of the bears pointed ….

Wie auch immer, die innere Uhr und die Kälte führten dazu, das Marcel frühzeitig zu seiner Wanderung zum Halfdome aufbrechen konnte. In dem Wanderguide stand, dass er circa 9-10 Stunden einplanen soll und das es eine SEHR SCHWERE Wanderung sei.
Nach den Erfahrungen in den Redwood, habe ich mich also dagegen entschieden ihn ein Stück zu begleiten, da 9 Stunden und die 1.500 Höhenmeter doch eine ganz andere Hausnummer waren.
Ich hab also meine Nase nochmal ins Kopfkissen gesteckt und bin dann um 8:30 auf eine eigene humanere Wanderung gegangen. Ich habe das Yosemite-Valley bis zum El Capitan durchquert.  Die Wanderung führte mich zum großen Teil am Mersed River entlang, durch Wiesen und Wälder, kalte Schatten und warme Sonnenfelder 🙂
Kurz und knapp es war eine entspannte 10 Km Wanderung. Unterwegs habe ich Will getroffen. Ein Amerikaner welcher gerne Natur- und Wanderurlaube unternimmt. Er begleitete mich circa zwei Meilen, welches die Distanz ganz angenehm gestaltet. Wir unterhielten uns über unsere jeweiligen Urlaube, Essen und die Menschen dieser Welt. Des weitern hat er mir die Stellen der zwei Steinschläge am El Capitan gezeigt. Es war absolut beeindrucken, wie viel Stein und Geröll da runter kamen. Ein Teil des Valleys war in einen beängstigend weißen Staub gehüllt. Alle Bäume und Wege waren unter einer 1 cm Hohen Staubschicht begraben.
Ursprünglich wollte ich die 10 Kilometer auch wieder zurücklaufen. Die Blasen unter den Füßen zollten aber leider ihren Tribut. Sodass ich mit dem Shuttel wieder zurück in Camp gefahren bin.
However, the internal clock and the cold caused Marcel to leave early for his hike to Halfdome. In the hiking guide was that he should plan about 9-10 hours and that it was a VERY HEAVY hike.
After the experiences in the Redwood, I decided against it to accompany him a piece, because 9 hours and the 1,500 meters were a completely different house number.
So I put my nose in the pillow again and went to 8:30 on a more humane hike. I crossed Yosemite Valley to El Capitan. The hike took me for the most part along the Mersed River, through meadows and forests, cold shadows and warm sun fields :)
In a nutshell, it was a relaxed 10 km hike. On the way I met Will. An American who enjoys nature and walking holidays. He accompanied me for about two miles, which makes the distance very pleasant. We talked about our respective holidays, food and the people of this world. He also showed me the places of the two rockfalls at El Capitan. It was absolutely amazing how much rock and boulders came down there. Part of the Valley was wrapped in a frightening white dust. All trees and paths were buried under a 1 cm high layer of dust.
Originally, I also wanted to run back the 10 kilometers. Unfortunately, the bubbles underfoot took their toll. So I drove back to camp with the shuttle.

Zu dem Zeitpunkt machte sich Marcel auf den Rückweg seiner Wanderung, für die Besteigung des Halfdomes hat er in der Tat 5 Stunden benötigt. Auf den Aufzeichnungen seiner GoPro ist deutlich zu erkennen, wie erschöpft er zu dem Zeitpunkt schon war und dass er selbst an sich zweifelte, was ihn zu dieser Wanderung geritten hat. Die Aussicht war aber absolut beeindruckend und hat ihn definitiv entschädigt.
Für seinen Rückweg benötigte er weitere 4 Stunden und konnte danach absolut keine Bäume mehr sehen, gut das wir am nächsten Morgen endlich wieder Richtung Küste unterwegs waren.
At the time, Marcel was on his way back, but he needed 5 hours to climb the half-dome. The footage of his GoPro shows clearly how exhausted he was at the time and that he himself had doubts about what drove him to this hike. The view was absolutely impressive and definitely compensated him.
For his way back he needed another 4 hours and could see absolutely no trees after that, well that we were finally back to the coast the next morning.

Die Nacht zu Dienstag war schon etwas weniger schlimm, man gewöhnt sich ja doch recht schnell an Geräuschkulissen. wir haben uns beide eine weitere Decke geben lassen, sodass auch die Kälte leichter zu ertragen war. Am nächsten Tag sind wir dann zum Vineyard von Alan, Bob und Gini aufgebrochen und haben endlich die Bäume hinter uns gelassen 😉
The night to Tuesday was a little less bad, you get used to noise quite quickly. We gave each other another blanket, so that the cold was easier to bear. The next day we left for the Vineyard of Alan, Bob and Gini and finally left the trees behind us;)
Es ist auch auf unserer vierten reise durch die Staaten immer wieder erstaunlich, wie facettenreich unsere schöne Erde doch ist. Wir hatten den Yosemite NP noch  nicht richtig verlassen, da begann der „Stanislaus Forest“, dieser hatte allerdings mächtig unter den Feuern der letzten Jahre gelitten und hatte sich eher zu einer Steppe verwandelt. Was trotzdem beeindruckend war, weil sie die unterschiedlichen Farbgebungen der Steine zu erkennen waren. Hier sei zu erwähnen das nach nahezu jeder Kurve die Farben wechselten, einfach nur toll 🙂
On our fourth trip through the States, it is always amazing how multifaceted our beautiful earth is. We had not left the Yosemite NP yet, since the „Stanislaus Forest“ began, but it had suffered greatly from the fires of recent years and had turned into a steppe. Which was impressive anyway, because they were able to recognize the different colors of the stones. Here is to mention that after almost every curve the colors changed, just great :)
Unterwegs hielten wir noch in einer der alten Western und Goldgräberstädte an. Columbia war reizend! Der alte „Stadtkern“ war abgesperrt, sodass man diesen nur zu Fuße oder per Pferd durchqueren durfte. Das alte Westernleben hat dadurch fast schon seinen greifbaren Charme gezeigt. Alte Häuser waren so aufbereitet, als wenn sie gerade erst verlassen wurden. In den Geschäften der Stadt fand man allerlei Souveniers, Shittkicker und kleine Museen, welche aus der Zeit berichteten.
Am Ende der Straße hatte man dann noch die Möglichkeit, das Goldfieber nachzuvollziehen. Man konnte für 5$ eine Schale erwerben, mit welcher man dann in einem vorbereiteten Wasserlauf Gold und Edelsteine suchen konnte, war das ein Spaß, ich war sogar erfolgreich 😉
On the way we stopped in one of the old Western and gold mining towns. Columbia State Park was lovely! The old „city center“ was closed, so you could only cross it on foot or by horse. The old western life has almost shown its tangible charm. Old houses were prepared as if they had just left. In the shops of the city you could find all sorts of souvenirs, Shittkicker and small museums, which reported from the time.
At the end of the road you still had the opportunity to understand the gold fever. You could buy a bowl for $ 5 that would allow you to search gold and gems in a prepared watercourse, that was fun, even successful ;)

Am frühen Nachmittag sind wir dann am Vineyard angekommen und wurden herzlich mit frisch vorbereitendem Eistee begrüßt. Nach einer kurzen Unterhaltung mit Shirley, Gini, Alan und Carleed schlug Alan vor uns das Vineyard zu zeigen. Leider war das Model A nicht funktionstüchtig (Der Anlasser muss repariert werden), Aber es läuft grundsätzlich noch.
In the early afternoon we arrived at the Vineyard and were warmly welcomed with freshly prepared iced tea. After a brief conversation with Shirley, Gini, Alan and Carleen, Alan suggested to show us the Vineyard. Unfortunately the Model A was not functional (The starter has to be repaired)
Wir haben uns mit Alan die unterschiedlichen Anbauarten von seinem Neffen und seiner Nichte angeschaut, sowie die klassische Art, welche er noch als Hobby betreibt. Der Rest reicht, laut Gini, aber auch nur um die Steuern für alles zu zahlen.
We looked at the different crops of his nephew and niece with Alan, as well as the classic way he still runs as a hobby. The rest is enough, according to Gini, but only to pay the taxes for everything.
Am Abend zauberte Gini uns dann ein wunderbares Dinner, welches als Geburtstagsfeier für Shirley gedacht war. Eine ehemalige Nachbarin von Carleen war auch da. Mit ihr unterhielt ich mich den ganzen Abend, hat sie doch auch schon Oma kennengelernt und war dadurch reichlich neugierig auf die Enkelin 😉
In the evening, Gini conjured us a wonderful dinner, which was intended as a birthday party for Shirley. A former neighbor of Carleen was there too. I talked to her the whole evening, she has already met grandma and was therefore very curious about the granddaughter ;)
Später gesellten sich auch noch der Neffe von Alan und dessen Sohn zu der Runde. Der junge Mann beeindruckte am Abend noch mit seinen Klavierkünsten!
Later joined the nephew from Alan and his son to the round. The young man impressed in the evening with his piano arts!
So ihr lieben, jetzt beginnt gleich das Boarding und ich habe zwei Tage der letzten 7 Tage aufgeholt. Unser Flug hatte satte 5 Stunden Verpätung, aber die Gesundheit der Menschen geht vor. Noch dazu haben wir so einen weiteren Tag in der schönsten Stadt der Welt, mit der liebsten Großgroßgroßcousine geschenkt bekommen.
So sweetys, now the boarding starts right away and I caught up with two days of the last 7 days. Our flight had a full 5 hours delay, but people’s health is at stake. On top of that, we have got another day in the most beautiful city in the world, given to our dearest grandmother-cousin.
Wir melden uns wieder, wenn wir wieder deutschen Boden unter den Füßen haben.
Liebe Grüße
Karo
 
PS: Bilder gibt es erst wieder wenn wir zu Hause sind.
 

Yosemite day 1

Guten Morgen ihr Lieben,
Gestern hatten wir ein riesiges Stück Strecke zu bewältigen. 4 Stunden fahrt sagte das Navi Voraus.
Yesterday we had to tackle a huge stretch of track. 4 hours drive said the Navi advance.
Aber die Strecke wahr herrlich, so wenig Bäume (nach den letzten zwei Wochen können wir irgendwie keine bäume mehr sehen 😉 )Wunderbare Indian Summer Momente. Der Herbst ist nun auch final in den Staaten angekommen.
But the track is really beautiful, so few trees (after the last two weeks we can not see any trees anymore) Wonderful Indian Summer moments. Autumn has finally arrived in the States.
Wir haben die kürzeste und wohl beeindruckendste Strecke,über den Tiogapass, in den Yosemite Park gewählt. Der Tioga-Pass liegt auf 3513 Metern und ist nur von Ende Mai bis Ende Oktober befahrbar. Da man dieses Jahr so früh Schnee hatte wie noch nie, musste die Straße letzte Woche schon gesperrt werden.
We chose the shortest and most impressive route, via Tiogapass, into Yosemite Park. The Tioga Pass is located at 3513 meters and is only passable from late May to late October. With snow falling as early as this year, the road had to be closed last week.
Zu unserem Glück war es die letzten Tage aber ganz schön, sodass der meiste Schnee wieder weggetaut war und die Straße somit frei. Das Dumme war nur, es war Sonntag und viele Vegas-Wochenendbesucher aus der Bay-Area wählten den Park als Durchfahrtmöglichkeit.
Luckily for us the last few days were really nice, so most of the snow was thawed away and the road was clear. The stupid thing was, it was Sunday and many Vegas weekend visitors from the Bay Area chose the park as a transit option. 
Der Yosemite Nationalpark hatte gestern auch Geburtstag 😉 Sprich am Eingang des Tioga-Passes standen wir 1,5 Stunden im Stau. Aber die Natur war ja trotzdem schön zu bestaunen.
The Yosemite National Park had its birthday yesterday;) Say at the entrance of the Tioga Pass we were stuck for 1.5 hours in traffic. But nature was still beautiful to admire.
im Tal angekommen, verbrachten wir dann nochmal eine halbe Stunde am Check-In. Der Yosemite NP gehört mit zu den beliebtesten Parks Amerikas. Nur weil viele raus wollten, hieß das nicht, dass keiner rein wollte 😉
Arrived in the valley, we then spent another half hour at the check-in. Yosemite NP is one of America’s most popular parks. Just because many wanted to get out, that did not mean that nobody wanted to get in the park.
Das Auto muss im Park penibel leer geräumt werden. Da jede Flasche Wasser oder sonstige Menschliche Genussmittel für einen Bären eine Leckerei sind. Hier werden jedes Jahr 100 Autos durch Bären aufgebrochen!
The car must be cleared in the park meticulously empty. Because every bottle of water or other human stimulants are a treat for a bear. Every year, 100 cars are broken up by bears here!
Also mussten wir auch unser Zelt nur mit Klamotten bestücken unsere Essensvoräte müssen in einem Speziellen Container vor dem Zelt aufbewahrt werden. Als dass dann endlich alles erledigt war, sind wir noch eine kleine Runde durch den Park gefahren und haben uns nach Wanderrouten erkundigt.
So we just had to equip our tent with clothes. Our food supplies have to be stored in a special container in front of the tent. When finally everything was done, we went for a little walk through the park and inquired about hiking routes.
Die Nacht war eher so mittelprächtig, von zu warm (wir haben eine Heizung im Zelt) bis zu kalt war alles dabei. Das Hauptproblem ist wohl aber der Kopf, schreckte ich doch beim Kleinsten Geräusch sofort hoch und hatte bange, das ein Bär ins Zelt möchte 😉
The night was rather mediocre, from too warm (we have a heater in the tent) to too cold everything was there. The main problem is probably the head, but I startled at the smallest noise immediately and was afraid that a bear wants to come in the tent ;)
Bis Später oder morgen ihr Lieben
Karo
PS: heute gibt es keine Bilder, das Netzt ist einfach viel zu langsam 🙁

New point to favorite city's

Guten Abend Zusammen,
Wie bereits heute Morgen geschrieben, haben wir den Tag mit der ersten größeren Shoppingtour verbraucht. Wobei uns das Outlet-Center nicht so ganz stark zugesagt hat. Wir warten auf das nächste 😉
As already written this morning, we spent the day with the first major shopping trip. Whereby the outlet center did not promise us that much. We wait for the next
Im Anschluss sind wir Richtung South Lake Tahoe gefahren. Das besondere an der Stadt ist, das sie zwei Namen hat. In Kalifornien heißt sie South Lake Tahoe (in dem Teil sind wir) und auf der Seite von Nevada heißt sie Stateline. Man erkennt die Grenze aber auch gut ohne Beschilderung, beginnen doch genau an der Grenze die Casino-Megabauten.
Afterwards we drove towards South Lake Tahoe. The special thing about the city is that it has two names. In California it’s called South Lake Tahoe (we’re in that part) and Nevada’s name is Stateline. You can see the border but also well without signs, right on the border the buildings of the big casinos start.

Warum die Stadt einer unserer neuen Lieblingsstädte werden könnte? Ganz einfach, das kalifornische Volk ist so Liebenswürdig und aufgeschlossen, der Stadtkern ist mir kleinen Pubs und Geschäften bestückt die zum Verweilen einladen. Irgendwie wirkt hier auch alles etwas weniger Oberflächlich als in den anderen Städten.
Why the city could become one of our new favorite cities? Quite simply, the Californian people are so gracious and outgoing, the city center is populated with small pubs and shops that invite you to linger. Somehow everything seems a little less superficial than in the other cities.
Selbst die Temperaturen könnten mir gefallen. Im Sommer schön warm und im Winter reichlich Schnee in den Bergen rundum. Wie sagen wir immer so schön? Wenn wir im Lotto gewinnen, könnten wir es uns hier sehr gut vorstellen 😉
Even the temperatures could be nice to me. In summer warm and in winter plenty of snow in the mountains all around. How do we always say so beautiful? If we win the lottery, we could imagine to live here very well.
Ab Morgen kann es durchaus sein, das wir für drei Tage in der Natur des Yosemite Park verschwinden. Ich hab keine Ahnung, ob und wieviel Netz wir finden werden 😉
Starting in the morning, it may well be that we disappear for three days in the nature of Yosemite Park. I have no idea if and how much internet we will find 😉
Bis bald
Karo
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