Hallo ihr Lieben,
Vom Regen geweckt – mal wieder – doch immerhin blieb es danach bis zum Nachmittag trocken. Nach einem gemütlichen Frühstück im RV machten wir uns auf den Weg Richtung Oyster River. Dort hielten wir allerdings nicht an, denn direkt am Highway ohne wirkliche Parkmöglichkeit war uns das mit dem Camper zu heikel.
Woken up by rain – yet again – but at least it stayed dry until the afternoon. After a cozy breakfast in the RV, we set off towards Oyster River. We didn’t stop there though, as parking right off the highway with our camper felt far too risky.
Stattdessen ging es weiter in den Elk Falls Provincial Park. Dort unternahmen wir eine kurze Wanderung zur bekannten Hängebrücke. Schon der Weg dorthin führte uns über Stufen aus Metallgitter, und genau solche Treppen und Brücken sind für mich eigentlich der blanke Horror. Der Blick nach unten lässt einen jeden Schritt doppelt spüren. Aber ich habe es tatsächlich geschafft, die Brücke zu überqueren – und wurde dafür mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Fälle und die tief eingeschnittene Schlucht belohnt. Es war ein beeindruckender Moment, den ich nicht so schnell vergessen werde. Als ob das nicht genug wäre, huschte auch noch ein kleines Rothörnchen flink durch die Baumwipfel – eine tierische Sichtung am Rande.
Instead, we drove on to Elk Falls Provincial Park and took a short hike to the famous suspension bridge. The path already included metal-grid stairs – and those stairs and bridges are honestly my personal nightmare. Looking down makes every step feel twice as heavy. But I actually made it across the bridge – and was rewarded with a breathtaking view of the waterfalls and the deep canyon below. It was an unforgettable moment. As if on cue, a little red squirrel darted through the treetops – a sweet wildlife encounter along the way.
Auf der Weiterfahrt fiel uns am Campbell River auf, wie viele Autos am Straßenrand parkten. Die Besitzer standen fast alle im Fluss – ausgerüstet mit Angeln. Kein Wunder: Der große Lachsrun hat begonnen!
On our way back, we noticed dozens of cars parked along the Campbell River. Their owners stood almost shoulder to shoulder in the water, fishing rods in hand – the great salmon run has begun!
Da wir noch ein Stück Fahrt bis ins Browns Bay Resort vor uns hatten und uns außerdem ein wenig Ruhe für die kommenden Tage gönnen wollten, stand für den restlichen Nachmittag nichts mehr auf dem Plan. Stattdessen wollten wir das Resort einfach einmal genießen. Und das wurde auf eine unglaubliche Weise belohnt: Im Hafenbecken tauchte plötzlich eine Buckelwal-Mutter mit ihrem Kalb auf und hielt die gesamte Bucht für eine halbe Stunde in Atem. Kurz zuvor war bereits ein Weißkopfseeadler vorbeigeflogen, und auf der anderen Seite der Bucht zeigten sich Orcas oder Delfine. Alles passierte so schnell und gleichzeitig, dass ich nicht einmal die Chance hatte, Fotos zu machen – aber genau das machte es noch einzigartiger.
Since we still had a stretch of driving ahead of us to reach Browns Bay Resort, and also wanted to take it easy before the next days, we had nothing else planned. Instead, we decided to simply enjoy the resort. And what a reward we got: a humpback whale mother and her calf surfaced right in the marina, keeping the entire bay captivated for half an hour before disappearing with a graceful fluke dive. Just before that, a bald eagle had soared overhead, and on the far side of the bay, we even spotted orcas or dolphins. It all happened so fast and all at once that I didn’t even manage to take a picture – but that made it feel even more special.
Zum Abschluss des Tages saßen wir bis zum Dunkelwerden draußen, plauderten mit unseren kanadischen Nachbarn und warteten darauf, wie zwei große Kreuzfahrtschiffe majestätisch durch die Passage zogen. Ein Tag, der mit Regen begann und in purer Magie endete.
We ended the day sitting outside until dark, chatting with our Canadian neighbors and watching two massive cruise ships glide through the channel. A day that began with rain but ended in pure magic.
Liebe Grüße
KaroCel











